Ratgeber Ausbildung.Plus

Was ist das überhaupt?

 

Die Ausbildung.Plus ist eine Kombination aus zwei Bausteinen: In den ersten 2,5 Jahren wird eine normale Ausbildung absolviert, danach gibt es Möglichkeiten für eine Weiterbildung oder einen Auslandsaufenthalt. Das jeweilige Unternehmen verpflichtet sich beim Vertragsabschluss dazu, die Kosten für den zweiten Baustein der Ausbildung zu übernehmen. Auszubildende werden für wichtige Veranstaltungen und Termine vom Betrieb freigestellt und können so die Vorteile der Ausbildung.Plus nutzen.

Zunächst war diese spezielle Ausbildung nur für Industriekaufmänner und -frauen vorgesehen, mittlerweile gibt es jedoch ein breites Spektrum an Ausbildungsangeboten. Auch Quereinsteiger mit passenden Voraussetzungen für diese Ausbildung werden gern angenommen.

Nach der Verkürzten Ausbildung, den Weiterbildungen und Auslandsaufenthalten profitieren viele Auszubildende von der Übernahmeabsicht der Unternehmen, da sie durch die Ausbildung.Plus als sehr qualifizierte Arbeitskräfte gelten.

Wo kann man diese Ausbildung machen?

Stellen für eine Ausbildung.Plus werden im gesamten Oldenburger Münsterland angeboten. Der Hauptansprechpartner ist dabei die BBS am Museumsdorf in Cloppenburg.
Partnerunternehmen der Ausbildung.Plus sind:

  • Bahlmann
  • Betonwerk Greten
  • Ems- Jade Mischwerke GmbH KG
  • Graepel Löningen GmbH & Co. KG
  • Friedrich Schmücker Druckhaus – Verlag
  • Miavit
  • Remmers Baustofftechnik
  • Schne-frost
  • Thiel Fördertechnik
  • Wernsing Feinkost

Was bringt die Ausbildung?

Mittlerweile werden zusätzliche Qualifikationen am Arbeitsmarkt immer wichtiger. Durch die Ausbildung.Plus erlangen Auszubildende innerhalb einer kurzen Zeit ein vertieftes Fachwissen und erhöhen durch Weiterbildungen ihre Chancen am Arbeitsmarkt.

Die Einsatzmöglichkeiten der Berufseinsteiger sind durch die hohe Fachliche Kompetenz sehr flexibel gestaltet und breit gefächert.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung beginnt wie eine normale Ausbildung, dabei ist die Länge jedoch auf nur 2,5 Jahre beschränkt. Nach dieser Phase folgen die Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt. Außerdem wird eine Ausbildereignungsprüfung abgelegt, einige Unternehmen bieten zusätzlich einen Auslandsaufenthalt an, bei dem die internationale Ausrichtung der Ausbildung gestärkt wird.

Wie kommt man an eine Stelle?

Stellenausschreibungen befinden sich auf den unternehmenseigenen Websites sowie in Stellenbörsen. Bewerben kann sich jeder mit den typischen Unterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. Auf Messen und an Informationstagen der Unternehmen können wichtige Kontakte geknüpft werden, die dem Bewerber einen großen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern bieten.

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